Vorschau auf WordPress 5.0: Gutenberg

WordPress

Mit WordPress 5.0 wird sich Einiges ändern.

Eine große Änderung in WordPress 5.0 wird den Editor betreffen. Nicht alle Entwickler, das weiß ich aus persönlichen Gesprächen, sind von dem neuen Editor Namens „Gutenberg“ begeistert. WordPress wird mit immer mehr Funktionen aufgeblasen, die häufig nicht genutzt, aber zwangsweise immer mitgeladen werden. Es gibt inzwischen sehr viele Plugins um nicht benötigte Funktionen wieder zu deaktivieren.

Auswirkung auf Page Builder?

Ich bin auch mal gespannt wie sich WordPress 5.0 auf die sogenannten Page Builder auswirkt, denn Gutenberg bringt sehr ähnliche Funktionen mit und wird wohl tief ins System eingreifen. Page Builder werden vor Allem dann eingesetzt, wenn es um aufwendigere und mehrspaltige Layouts geht. Denn hier schwächelt der bisherige Editor gewaltig.

Lars Weichselbaumer hat unter dem Titel „Der Gutenberg Editor auf dem Weg zum Page Builder“ einige Infos gepostet: https://themecoder.de/2018/02/22/der-gutenberg-editor-auf-dem-weg-zum-page-builder/

Wo sind Page Builder eingesetzt und wie oft?

Wie gesagt, überall wo aufwendigere Layouts gewünscht sind.
Das häufig kommerziell eingesetzte Universal-Theme Enfold setzt zum Beispiel auf den Avia Builder, wird aber oft – so meine eigene Erfahrung – von Webseitenbetreibern nicht aktuell gehalten. SiteOrigin ist ebenfalls ein weit verbreiteter Page Builder, laut eigenen Angaben mehr als zwei Millionen mal weltweit installiert, der auch von FlowFact auf den Webseiten von vilen deutschen Immobilienmaklern eingesetzt wird.

Es wird spannend…

Alternative zu Google Webfonts

Die Google Fonts-Webseite. Hier kann man kostenlos Schriftarten laden oder in Webseiten einbinden.
Die Google Fonts-Webseite. Hier kann man kostenlos Schriftarten (Webfonts) laden oder in Webseiten einbinden.

Das Problem

Vor einiger Zeit hatte ich darauf hingewiesen, dass es mit Einführung der EU Datenschutzgrundverordnung Probleme mit den Google Webfonts gibt: nämlich das Google durch das Laden Informationen über Webseitenbesucher erhalten. Außerdem kann das Nachladen von Schriften die Performance der Webseite negativ beeinflussen.

Der Silberstreif

Auf Matthias „Matze“ Kittsteiners Blog zeichnet sich jetzt eine relativ einfache Lösung für WordPress-Nutzer ab: das (legale) kopieren und hosten der Schriften auf einem eigenen Server.

Grundsätzlich ging das bisher auch, war aber etwas komplex, da bei Google nicht alle Formate der Schriftarten verfügbar sind. Wenn man nicht etwas Arbeit investiert kann es mit älteren Browsern Darstellungsprobleme geben.

Wenn ich’s richtig verstanden habe und alles so klappt wie beschrieben, genügt danach eine kleine Anpassung in den CSS-Dateien. Dann wird die Anfrage von Google auf den eigenen Server umgeleitet.

Refresh für Löhndorf Haustechnik, Rheinbach

Die Firma Löhndorf Haustechnik, Meisterbetrieb für Heizung, Sanitär und Solar in Rheinbach, hat von mir eine Auffrischung der vorhandenen Webseite bekommen:

löhndorf.info. Supported by Thomas Blüm – Web & Consulting, Bonn
löhndorf.info. Supported by Thomas Blüm – Web & Consulting, Bonn

Inhaber Stefan Löhndorf hat Thomas Blüm – Web & Consulting beauftragt seine Webseite auf den aktuellen Stand zu bringen, einige Ergänzungen vorzunehmen und am Suchergebnis bei Google zu arbeiten.

Darum wurden fehlende Angaben zum Impressum und der Datenschutzerklärung ergänzt und eine Teamseite erstellt. Stefan Löhndorf hat die Möglichkeit bekommen News & Infos zu seinem Unternehmen auf der Webseite selbst zu veröffentlichen. Außerdem wurde die WordPress-Installation so weit wie möglich gegen Angriffe gehärtet.

Von „irgendwo“ bis auf Seite eins der Google Suchergebnisse

Auch eine Suchmaschinenoptimierung wurde von mir durchgeführt. Ich hatte versprochen die Webseite innerhalb von vier Wochen auf die erste Seite in den Google-Suchergebnissen zu bringen.  Dieses Ziel war bereits nach zwei Wochen ereicht. Auch die Kunden des Unternehmens haben es jetzt leichter: Es genügt Löhndorf Haustechnik bei Google Maps einzugeben und die Route kann berechnet werden – einfacher gehts nicht!

Zum Abschluß gab es dann eine anderthalbstündige Einweisung, um eigene bebilderte Beiträge verfassen zu können.

 

70 % aller Webseiten zu langsam für Mobilgeräte

Google hat Anfang 2017 etwa 900.000 mobile Webseiten weltweit getestet. Das Ergebnis: 70 Prozent der Seiten brauchten fast sieben Sekunden für den Startbildschirm und mehr als zehn Sekunden für den kompletten Aufbau der ersten Seite.

Das mag auf den ersten Blick nicht besonders tragisch erscheinen, aber nach drei Sekunden Ladezeit springen mehr als 50 Prozent der Besucher von der Webseite ab und rufen ein alternatives Angebot auf. Wenn man sich dann noch vor Augen hält, daß 63 Prozent der deutschen Bevölkerung Mobilgeräte nutzen (Stand 2016, Quelle: Statista), dann sollte man sich doch langsam Gedanken um die Performance seiner geschäftlichen Webseite machen!

Wie schnell ist Ihre Webseite?

Google bietet hier zwei wichtige Tools:

Google TestMySite. Mit diesem Tool prüfen Sie die Ladezeit Ihrer Webseite und bekommen eine Prognose, wie sich Nutzer auf Grund der Ladezeit verhalten werden.
Google TestMySite. Mit diesem Tool prüfen Sie die Ladezeit Ihrer Webseite und bekommen eine Prognose, wie sich Nutzer verhalten werden.

Testmysite – hier können Sie die Aufbaugeschwindigkeit Ihrer Webseite auf einem Mobilgerät überprüfen lassen und bekommen eine Prognose, wie die Nutzer sich auf Grund der Ladezeit verhalten werden.  Nach dem Test schickt Google Ihnen auf Wunsch Tipps zur Optimierung der Ladezeit zu.

Google PageSpeed Insights - Entwicklertool zur Optimierung von Ladezeiten auf Mobil- und Desktopgeräten
Google PageSpeed Insights – Entwicklertool zur Optimierung von Ladezeiten auf Mobil- und Desktopgeräten

PageSpeed insights – mit diesem Entwicklertool werden die Ladezeiten für Mobil- und Desktopgeräte angezeigt und Optimierungsvorschläge angeboten. Diese erfordern aber meist tiefere Einblicke in die Materie.

Ein weiteres, von Performance-Profis eingesetzte Onlinetool wäre GT Metrix. Sie können aber auch den Firefox-Browser nutzen. Unter Extras / Web-Entwickler / Netzwerkanalyse prüfen Sie die Ladezeit einer Webseite und können Flaschenhälse erkennen. Nebenbei erfahren Sie man auch, wohin sich die Webseite sonst noch verbindet.

Einen wichtigen Tipp bekommen Sie direkt hier von mir: laden Sie Ihre Bilder nicht direkt aus der Kamera auf die Webseite hoch! Skalieren Sie Bilder mit einem Grafikprogramm auf die notwendige Größe und nutzen Sie dann eine verlustfreie Komprimierung. So werden aus 5 gigantischen Megabyte gerade mal 200 Kilobyte. Die Analyse mit Pagespeed Insights liefert Ihnen übrigens die Dateien fertig komprimiert zum herunterladen! Alternativ kann man TinyPNG als kostenloses Onlinetool zur Bildkomprimierung nutzen

Den kompletten Artikel von Google, samt Quellenangaben zu den Google Studien, können Sie hier lesen (Englisch): https://www.thinkwithgoogle.com/marketing-resources/data-measurement/mobile-page-speed-new-industry-benchmarks/

WP Meetup Bonn: Performance Workshop

Gestern Abend habe ich am Performance Workshop des WP Meetup Bonn teilgenommen. Gut dreißig Teilnehmer, vom Blog-Autor über die Thermomix-Vertreterin bis zum Agenturchef, vom Anfänger über den Profi bis zum WordPress-Entwickler nahmen an dem Workshop unter Leitung von Thomas Brühl teil. Für mich war es das erste Mal, dass ich an so einem Workshop teilnehme.

WP Meetup Bonn am 02.08.2017: Bring deinen WordPress in die Werkstatt - Performance Workshop
WP Meetup Bonn am 02.08.2017: Bring deinen WordPress in die Werkstatt – Performance Workshop

Die …ähm… gute Nachricht: Einen Großteil der vorgestellten Tipps setze ich bereits in den Kundenprojekten ein. Webseiten die ich aktuell betreue werden – soweit möglich – selbstverständlich auf den aktuellsten Stand gebracht. Tatsächlich werde ich jedoch künftig vermutlich einen performanteren Hoster empfehlen als bisher, bei ähnlich günstigen Preisen!

Obwohl vom eigentlichen Thema also für mich relativ wenig dabei war, habe ich mich sehr darauf gefreut interessante Menschen kennenzulernen und auch Kontakte zur WordPress-Community zu knüpfen: Mit Udo M. und Bego Maria Garde waren zwei der aktivsten Mitglieder des deutschen WordPress-Supportforums dabei. Ebenso Carole Olinger als frischgebackene Community Managerin und Ehemann Alain Schlesser, WordPress Consultant und Core-Entwickler.

Meine Frage, ob es sich bei WordPress nicht doch um eine Sekte handle, verneinte Carole lachend, gab aber zu die Frage in letzter Zeit öfter gehört zu haben 🙂