Datenschutz in der Corona-Pandemie

Datenschutz während der Corona-Pandemie
Datenschutz während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie stellt Unternehmen weltweit vor eine unbekannte Herausforderung. Um Mitarbeiter vor Ansteckung zu schützen und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen mussten sofort Maßnahmen getroffen werden. Es ging darum, schnell und praxisnah zu entscheiden. Aber nun gilt es diese Umsetzungen zu überprüfen und für die Zukunft planen, um die Compliance im Datenschutz sicherstellen.

Darum habe ich ein Webinar bei Udis – Ulmer Akademie für Datenschutz und IT-Sicherheit besucht. Ziel war es, die Regelungen der DSGVO kurz aufzurollen und die Angemessenheit von Maßnahmen hinsichtlich Gesundheitsschutz im Unternehmen zu beleuchten um kompetent Beraten zu können.

Ein Hauptaugenmerk des Webinars lag im Beschäftigtendatenschutz. Arbeiten von zuhause – sofort, mit eigenem PC oder Firmen PC. Datenerhebung beim Mitarbeiter von Dritten (Angehörigen und Kontaktpersonen). Einsatz von Corona Apps im Unternehmen. Online Tools, Video – Zoom oder lieber doch nicht? Der Umgang mit Besuchern und Lieferanten sollte mit Einbindung des DSB geregelt werden, um Maßnahmen auf die Zulässigkeit nach Hausrecht, berechtigtem oder gar öffentlichem Interesse zu prüfen.

Home Office kann sich auf Ihre Auftragsverarbeitung auswirken, denn in den meisten Vereinbarungen fehlt eine Regelung zur Zulässigkeit. Das Thema Kurzarbeit betrifft den Großteil der Unternehmen, was bedeutet dies für den DSB und was ist zu beachten?

Dozentin war Lisa Spranz von ditis Systeme. Vita: Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Fachreferentin Recht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Master (MbA) mit Abschlussarbeit im Datenschutz an der Hochschulde der Medien Stuttgart. Rechtsanwältin im Bereich Arbeitsrecht mit Fortbildung zum Fachanwalt für Arbeitsrecht und zur zertifizierten Datenschutzbeauftragten nach dem Ulmer Modell.